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Ambiente: Outtime sachen müssen weg

Ambiente kann man in zwei Schubladen einordnen, die mathematisch gesehen gleich wirken: Ich fange mal mit dem ersteren an: Outtime-Sachen müssen aus dem Blickfeld. Das ist natürlich nicht so radikal machbar, aber je weniger gesehen wird, desto stimmiger wird die Atmosphäre. Einfachstes Beispiel: es ist schöner, wenn keine Autos im Burghof stehen.

Viele Gegenstände sind ohne grossen Aufwand aus dem Sichtbereich zu schleppen. Man kann unpassende Dali-Bilder von der Wand abhängen oder die moderne Vase vom Tisch in eine Schublade befördern. Dabei solltet Ihr natürlich bedenken, dass gerade bei ersteren der Vermieter etwas dagegen haben könnte, also im Zweifelsfall vorher fragen.

Einige Gegenstände wie ein Klavier oder der Colaautomat sind nicht so einfach zu transportieren. Hier helfen billige Stoffe (Farbe passend zum Ort wählen: dunkelgrün, dunkelbraun, blau, schwarz...), hinter denen diese verborgen werden. Denkt dann auch daran, dass ihr die Stoffe befestigen müsst. Je nach Beschaffenheit (man will ja auch nix kaputtmachen) braucht man dafür Tape, Sicherheitsnadeln oder Packetschnur, bei nicht so leicht zerstörbaren Sachen wie z.B. Balken in Scheunen auch Tacker oder Reissnägel. (Hinweisschild für alle amerikanischen Veranstalter: Klaviere gehören zu den leicht zerstörbaren Sachen, hier keine Tacker und Reissnägel einsetzen)s

Auch Kleinigkeiten können stören, z.B. falls ihr aus Geldgründen auf Plastikgetränkeflaschen setzt, wäre es schön, diese zu verbergen (beispielsweise mit Stoffsäcken ummanteln).

Auf Zelt-CONs sollten Nicht-Ambiente-Zelte in den Hintergrund. Schöner ist natürlich, wenn diese mit Stoff ambientiger gemacht werden.

Eine interessante Idee ist auch das nicht-mittelalterliche elektrische Licht auszumachen. Das hat allerdings auch Nachteile. Wenn man einfach nur die Lichter per Schalter ausmacht, gibt es natürlich eine gewisse Chance, dass ein Spieler sie doch anmacht. Wenn man aber gleich den Strom ausdreht, kann das sich bei einem Unfall verheerend auswirken. Ausserdem: wenn der Strom aus ist und stattdessen Laternen oder Kerzen verwendet werden, kann natürlich leicht etwas passieren, wenn niemand in dem Zimmer ist. Deswegen: bei dieser Lösung genau Sicherheit und Ambiente gegeneinander abwiegen, mit Priorität auf das erstere. (Kleine Anmerkung: wir haben bei sowas mal bemerkt, dass die Belüftung der Klos über den gleichen Stromkreislauf wie die Glühbirnen gingen...)

Die Taverne ist eigentlich ein Sonderthema. Soviel wie überhaupt möglich Nicht-Ambientiges sollte aus der Sichtweite der Spieler gehalten werden. Auf jeden Fall einen Tisch mit Tischdecke umkleiden, drunter kann man Bierkästen lagern oder Sonstiges und es sieht einfach besser aus. Das ganze ggf. mit Bänken erhöht kann sogar wie eine Theke aussehen.

Autor(en) dieser Seite:
Carsten Thurau

letzte Änderung:
20.02.05
Quellen und Tipps:
Corinna Vanvlodorp
Jan Vanvlodorp
Kiro vom Clan Bär
Monika Kusch-Thurau
Dirk Schmitz
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