CON-Bericht Tal der Rosen 2
Dies ist jetzt ein CON-Bericht mit einer ganz eigenen
unsinnigen Ordnung...
HINTERGRUND
Rosental oder so ähnlich ist in Normont wohl das Tal
der Feenwesen. In einem Dorf in dem Tal
gab es eine kleine Feier. Und wenn Feen, Kobolde und
Menschen auf einem Haufen hocken,
dann gibt das eine kritische Masse und irgendwas
passiert...
Wir waren als die erste Feenwesen-Abenteuergruppe da.
Wir, das waren:
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| Eresea die Fee |
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Holla die Waldfee |
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Ravenala die Bonsai-Dryade |
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| Melody, der Jungtroll |
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Snerv der Waldknerv |
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ein Mumpitz |
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Der Boss |
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Wir kamen nicht aus dem Tal, wurden aber als
Quasi-Fremd-Feen gut behandelt.
Unsere Ziele waren:
- Lady Cottington zu finden. Die presst nämlich kleine
Feen in Bücher rein... Wir wollten die grossen
Gefahren auf uns nehmen und Lady Cottington
quisitionieren. (Leider nicht gefunden)
- Einen linken Schuh loswerden
- einen Schatz zu finden (das macht man als
Abenteurer)
- einen Drachen zu erschlagen und eine Jungfrau zu
befreien (dito)
ZELTCON
ZeltCons sind sch... Faustregel: es regnet immer.
Selbst im letzten Jahr
mit den 3 Wochen Hitze... Wenn ich da auf einen
ZeltCON gefahren wäre, hätte
der Sommer auch für ein Wochenende Pause gemacht...
SETTING
Sehr fein. Grob gesehen gab es die Menschen in ihrem
Lager, und dann die Feen, Kobolde,
Dunkelkobolde und Nachtalbe. Und dazu noch ein paar
Einzeltäter wie den Leprechaun,
den Gnom etc. Das ganze musste man dann eigentlich nur
noch aufeinander loslassen...
Die SL hat auch noch einen Plot geliefert, der ging
aber grösstenteils an uns vorbei.
Bis auf Melody, der als Materialkomponente und Held
endete.
KINDER
Was ich ganz toll fand: auf dem CON haben viele Kinder
mitgespielt - und zwar wirklich mitgespielt.
Eigentlich war es eine Vorzeigeveranstaltung für LARP
mit Kindern. Wobei - ich kann es nicht
verhehlen - ich am schönsten fand, als König Pelle
gegen 3 Kinder kämpfte und verlor. (Wobei
ich keine Ahnung habe, ob das Intime, Outtime oder
irgendwo Dazwischen war, war irgendwie egal...)
KINDER UND ZELTCONS
Dummerweise passen Kinder und ZeltCONs an einer
Schnittstelle nicht zusammen: dem Regen.
Wir haben ein Kind in ungünstigem Alter: bis ca. 10
Monate sind die Kinder noch nicht so beweglich,
da kann man sie einfach im Zelt herumkrabbeln lassen.
1 Jahr später können sie schon ohne Probleme
laufen, dass man sie auch bei Regenwetter rumlaufen
lassen kann. Leider haben wir einen dazwischen...
der immer wieder sich auf dem nassen Rasen langlegte
oder Papa im strömenden Regen aus dem Zelt
folgen wollte... Somit war er ein wenig stressig...
Suche Tipps für solche Gelegenheiten...
Übrigens verlangsamen kleine Kinder die
Gruppenaktivitäten - wie soll man denn die Monster
finden, wenn der Boss gerade Tannenzapfen begutachtet.
NICHT-LARPER
Dumm gelaufen. Während des CONs hat die lokale
freiwillige Feuerwehr ein Familienwochenende
gemacht. Das wäre gar nicht aufgefallen, wenn
1. sie nicht unbedingt das ganze Tal mit einer grossen
Musikanlage hätten beschallen müssen
2. sie hin und wieder ihre Kinder unter Kontrolle
gebracht hätten.
Wobei mich mehr der 1. Punkt störte - allerdings hat
man nach ein paar Stunden das Hintergrundgeräusch
auch ignorieren können (bis zum abendlichen Grillen,
als sie dann uns zuliebe für ein paar Songs
wie Pumuckl nochmal voll aufdrehten).
Die Orga konnte an dieser Stelle IMHO wenig machen -
ausser gut zureden fällt mir da auch nichts
ein. Immerhin hatten sie sich vorher schon bei den
Leuten erkundigt, da hiess es noch: "Na ja, vielleicht
bringt jemand einen Kassettenrekorder mit". Das der
Kassettenrekorder nicht von einem einzelnen
geschleppt werden konnte war wohl nicht so
interessant...
EINLADUNGSTEXT
Hier ist eigentlich der Hauptkritikpunkt (man sieht,
hier gibt es wenig Kritik ):
die vorherige Information hat im Nachhinein ein paar
Fragen offen
gelassen. Hauptsächlich die Verpflegungslage. "Wasser und die nötigstes Verpflegung."
führte IMHO dazu, dass man entweder zuviel
oder zuwenig Essen mitbrachte. Da wäre ein klareres Statement sinnvoll.
TAVERNE
Da kann ich nur von der Koboldtaverne sprechen: schön fand
ich so Kleinigkeiten wie die eingesperrten Wichtel-Musikanten.
Nicht so schön fand ich die Anordnung der Bänke in Reih und
Glied, war mehr deutsche Ordnung als koboldisch. ;-) Wahrscheinlich
aber nicht vermeidbar, da der Platz in dem Zelt optimal mit Tischen
ausgefüllt werden musste, um genügend Sitzplätze zu bieten.
Blöd war auch hier das Wetter, da vor allem der Eingang doch gut
verschlammt war. Die Hölzer als Matschhilfe waren teils teils: für
einige Leute gut, andere Leute hatten mit ihrem Schuhwerk Standprobleme
(von mir rede ich hier gar mehr, wer mit Holzschuhen rumläuft, hat
auch schon dann Probleme, wenn er im Wald ein paar Steinen begegnet. :-)
Dafür hatte ich wenigstens keine Schlammprobleme und die Füsse blieben
auch trocken: ein Hoch auf die Holzschuhe und auf Matthias Herfen, der
mich von diesen überzeugt hat. ;-) )
Ach so: Ich plädiere dafür, neben Wasser auch Säfte kostenlos rauszugeben.
HELDEN
Wir haben uns tatsächlich wie Helden benommen. Unter
anderem sind wir nicht aufgestanden, um der um Hilfe
schreienden zu helfen - wir waren nämlich beim
Grillen.
UNSER PLOT
Eigentlich war die SL schuld: wir hatten einen linken
Schuh und versuchten ihn loszuwerden (u.U.
war das ein Koboldschuh, und sowas geht nie gut aus).
Irgendwann haben wir jemand Dummen gefunden
(eigentlich ne ganze nette Menschin mit nem Namen, denn
mein Charakter sich nicht merken konnte, da
habe ich es auch nicht gemacht). Wir haben dafür einen
Gefallen als Bezahlung gefordert.
Am nächsten Morgen haben wir dann den Gefallen
eingefordert:
Wir wollten einen Schatz finden. Sie musste also den
Schatz verstecken und auch als Endmonster
fungieren. Nebenbedingung: es musste zwischen
Frühstück und Mittagessen reinpassen.
Dabei entwickelte sich ein tolles Konzept: sie ging
neben uns her und wir mussten so tun als
würden wir sie nicht sehen (obwohl normalerweise ja
Menschen uns teilweise nicht sehen). Und
sie hat uns Tipps zugeflüstert. Z.B. was auf den
Zetteln stand, die wir fanden. Schliesslich
konnten wir nicht lesen.
Nach vielen schwierigen Suchen (und ein bisschen
laufen) kamen wir zum Endmonster. Unsere Chancen
standen schlecht, denn der Boss war eingeschlafen.
Aber Eresea hat das Monster mit den beiden
Fischen beworfen, und ich habe mit der Ente
angegriffen, und da war das Monster erlegt und wir
waren Helden.
SPIELER, NSCs, SL
Einfach toll. Ich habe mich wohlgefühlt, die Leute
waren alle nett (wenn auch nicht alle als
Charakter). Besonderes Lob an einige der Kobolde
(konnte ich eh nicht auseinanderhalten );
natürlich an die Spielerin, die unseren Plot gebastelt
hat; an die Kleine, mit der wir
am Lagerfeuer über verschiedene Dinge gesprochen
haben, unter anderem, warum Mumpitze U statt A
sagen (was nicht stimmt, ich sage immer U, wenn ich U
sagen muss); an Dirk Springenberg für
seine unerschütterliche gute Laune; an die Freibeuter
für Fischige Unterhaltungen; etc.
FAZIT
Das Setting und die Leistung der Normont-Orga war sehr gut.
Das Wetter war suboptimal.
Das Verhalten der anderen Gruppe ebenfalls (habe aber schon
schlimmeres erlebt).
Kommt zum Schluss: Jederzeit wieder. Bis auf Regenzeit.
Bis dann
Carsten
P.S.: Es gibt nur einen König Pelle.
Diese Seite wurde zuletzt verschandelt am 12.07.04
von Carsten Thurau