{"id":147,"date":"2024-01-31T20:12:31","date_gmt":"2024-01-31T20:12:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.larp-planung.de\/wordpress\/?p=147"},"modified":"2024-02-02T09:47:37","modified_gmt":"2024-02-02T09:47:37","slug":"pressekontakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.larp-planung.de\/wordpress\/index.php\/2024\/01\/31\/pressekontakt\/","title":{"rendered":"Pressekontakt"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Diese Tippsammlung enth\u00e4lt Tips von Klaus Postma, Andreas Gertz, Klaus Kann und Carsten Thurau. <\/em>Erg\u00e4nzungen sind jeder Zeit erw\u00fcnscht und erhofft( <a href=\"mailto:lppct@larp-planung.de?subject=presse\">lppct@larp-planung.de<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund f\u00fcr die Tippsammlung ist relativ simpel: es sind schon h\u00e4ufiger LARPer im Umgang mit der Presse auf die Schnauze gefallen. Artikel, die gewollt oder ungewollt falsche Informationen an die Allgemeinheit weitergeben, sind leider recht h\u00e4ufig. Das gilt aber nicht nur f\u00fcr LARPer, da\u00df gilt f\u00fcr alle Menschen mit ungew\u00f6hnlichen Hobbys.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keine Standardvorgehensweise, wie man mit den Medien (denn eigentlich ist nicht nur die Presse = Zeitungen\/Zeitschriften gemeint, sondern auch Rundfunk, Fernsehen, etc.) umgehen kann\/sollte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund f\u00fcr Pressekontakt<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt erstmal zwei Szenarien:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Veranstalter m\u00f6chte Artikel in der Presse<\/li>\n\n\n\n<li>Medienvertreter tritt an LARPer heran<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>In beiden Szenarien kann sich der LARPer \u00fcberlegen, ob und in welchem Ma\u00dfe er mit der Presse zusammenarbeiten will. Welche Gr\u00fcnde gibt es, die daf\u00fcr sprechen?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Eigenwerbung<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. positive Bekanntmachung von LARP in der \u00d6ffentlichkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn man gut mit dem Reporter zusammenarbeiten kann, kommt auch etwas mehr als &#8222;Verr\u00fcckte stolpern durch den Wald&#8220; heraus. Und gute Artikel k\u00f6nnen sehr gut als Referenz dienen, wenn man mit Menschen zu tun hat (direkt im LARP verkn\u00fcpft: Jugendherbergen, F\u00f6rster. aber auch andere Presseleute; au\u00dferhalb des LARPs: wenn der Chef sich pl\u00f6tzlich f\u00fcr das Hobby interessiert).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Verhindern eines schlechten Artikels<\/h3>\n\n\n\n<p>Bevor der Reporter an die falschen Leute ger\u00e4t (&#8222;Klar, wir machen LARP und Satanisten&#8220;) oder einfach von sich aus Bl\u00f6dsinn schreibt &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also tats\u00e4chlich Gr\u00fcnde, mit Reportern zu reden. \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie gut wird der Artikel?<\/h2>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr gibt es erstmal 3 Hauptsachen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Qualit\u00e4t des Reporters<\/h3>\n\n\n\n<p>H\u00f6rt er gut zu? Macht er sich ordentliche Notizen oder schreibt er sich ein paar Stichworte auf?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Motivation des Reporters<\/h3>\n\n\n\n<p>Warum will der Reporter was von LARPern?<br>a) SENSATION: Der Reporter will etwas Sensationelles, und wenn LARP nichts bietet, dann sorgt er daf\u00fcr, das es etwas bietet. &#8222;LARPer bei\u00dft Fledermaus den Kopf ab.&#8220; =&gt; da ist leider wenig zu machen<br>b) Seiten f\u00fcllen: Der Reporter will einfach nur 20 Zeilen f\u00fcr das Deppendorfer K\u00e4seblatt, wie, ist ihm egal. =&gt; Da kann man als Interviewter vielleicht sogar die Sache in die eigene Richtung ziehen.<br>c) Interesse: Der Reporter ist am Thema interessiert, oder nimmt seinen Beruf sehr ernst und versucht gute Reportagen zu machen. =&gt; Ein guter Artikel ist m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Qualit\u00e4t der Interviewten<\/h3>\n\n\n\n<p>Problem: 1+2 kann man eher schlecht vorher absch\u00e4tzen &#8230; es gibt allerdings Anzeichen. Mit Journalisten von lokalen Radiosendern oder Zeitungen kann man meistens recht gut reden. Bei Boulevardzeitungen und -magazinen ist h\u00f6chste Vorsicht geboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei 3 hat man als Angesprochener tats\u00e4chlich die Wahl: ist man selbst beredet genug? Oder ist jemand da, der es besser kann?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rechtlicher Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<p>Der rechtliche Hintergrund ist tats\u00e4chlich nicht vollkommen klar. Es erz\u00e4hlen zwar immer wieder Leute, da\u00df er klar ist, aber erstaunlicherweise sind die Aussagen sehr unterschiedlich (&#8222;Na klar hast Du ein Vetorecht&#8220; &lt;-&gt; &#8222;Die k\u00f6nnen drucken was sie wollen&#8220;) Es gibt folgende rechtliche Hintergr\u00fcnde:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Das Presserecht:<\/h3>\n\n\n\n<p>das unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Beispiel Nordrhein-Westfalen: Pressegesetz f\u00fcr das Land Nordrhein-Westfalen (z.B. bei Presserecht.de: <a href=\"http:\/\/www.presserecht.de\/gesetze\/nrw.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.presserecht.de\/gesetze\/nrw.html<\/a>). Zwei wichtige Punkte sind die Sorgfaltspflicht (rein rechtlich m\u00fcssen Artikel gut recherchiert sein, Praxis &#8230;) und das Recht auf Gegendarstellung (Gegendarstellungen m\u00fcssen im gleichen Teil und mit gleicher Schrift wie der beanstandete Artikel erscheinen).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Der Staatsvertrag \u00fcber Mediendienste<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Beispiel bei Presserecht.de: <a href=\"http:\/\/www.presserecht.de\/gesetze\/mdstv.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.presserecht.de\/gesetze\/mdstv.html<\/a>. Auch hier gibt es ein Recht auf Gegendarstellung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Das Recht am eigenen Bild (\u00a7\u00a7 22-24, 33 &#8211; 50 Kunst-Urheber-Gesetz (KuUHG))<\/h3>\n\n\n\n<p>Einen interessanten Artikel gibt es unter <a href=\"http:\/\/www.jugendpresse.de\/index.php?rubrik=recht&amp;sub=re_bild\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.jugendpresse.de\/index.php?rubrik=recht&amp;sub=re_bild<\/a>.<br>In Kurzform: Bilder mit Personen drauf sind dann m\u00f6glich, wenn<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Person nur Beiwerk ist (z.B. geht es im Artikel um die Jugendherberge, die Person ist nur zuf\u00e4llig ins Bild gelatscht)<\/li>\n\n\n\n<li>die Person Teil einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe und nicht ohne weiteres erkennbar ist<\/li>\n\n\n\n<li>die Person eine absolute oder relative Person der Zeitgeschichte ist (also jemand, der in der \u00d6ffentlichkeit steht &#8211; gilt aber auch, wenn jemand einem anderen gerade das Leben gerettet hat)<\/li>\n\n\n\n<li>die Person steckbrieflich gesucht wird.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ein Punkt davon reicht. In allen anderen F\u00e4llen &#8211; das d\u00fcrften bei CONs die relevanten sein, mu\u00df die Erlaubnis des Fotografierten vorliegen. Allerdings reicht auch die implizite Annahme: wenn jemand absichtlich vor dem Fotografen posiert, dann kann man schon davon ausgehen, da\u00df er das wollte &#8230;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Hausrecht<\/h3>\n\n\n\n<p>Es ist nat\u00fcrlich m\u00f6glich, Leute vom Grund und Boden zu jagen, wenn man das Hausrecht hat. Das hat man \u00fcbrigens nicht automatisch in Jugendherbergen oder sonstigen Unterk\u00fcnften , man kann sich aber vom Besitzer\/Leiter die Erlaubnis holen, Leute vom Hof zu jagen bzw. erst nicht reinzulassen. Wenn der Reporter nicht geht, dann begeht er tats\u00e4chlich einen Hausfriedensbruch. (\u00a7123 StGB) ABER: wenn man einen Reporter wegjagt, darf der trotzdem dar\u00fcber schreiben, was er gesehen hat &#8230; Desweiteren kann man auf die private Natur der Veranstaltung hinweisen. ABER: Das ist gesetzlich kritisch, weil die private Natur der Veranstaltung und die Pressefreiheit aufeinander treffen &#8230; also eher auf das Hausrecht berufen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">einzelne Tipps<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Reporter sind auch nur Menschen, genauso wie LARPer.<\/li>\n\n\n\n<li>Es steht generell erstmal KEIN Gegenleserecht zu. Aber: in Deutschland herrscht Vertragsfreiheit. (na ja, bis auf alles, was noch gesetzlich anders geregelt wird &#8230;). La\u00dft euch ein Gegenleserecht einr\u00e4umen. Das ist das Recht, vor der Ver\u00f6ffentlichung den Artikel\/Beitrag zu sehen. Ein kleiner Exkurs: In Deutschland gilt Vertragsfreiheit. Das schlie\u00dft vieles ein, und man kann als Veranstalter einer geschlossenen Veranstaltung problemlos einen Exklusivvertrag mit einem Journalisten machen, der ein Kontroll- und Sichtrecht des Beitrages beinhaltet und in dem enthalten ist, das das O.K. eines Veranstalters zwingend zur Ausstrahlung vonn\u00f6ten ist. Das kann man theoretisch machen, nur wird sich aus rein praktischen Erw\u00e4gungen (Termindruck; Lokalit\u00e4tsprobleme; Probleme der letztendlichen Kontrolle; wird zu kompliziert f\u00fcr den Journalisten etc. ) fast kein Jounalist darauf einlassen. Und das ist die einzige wirksame M\u00f6glichkeit, einmal gestattete Berichterstattung zu zensieren. Denn als Zensur wird das zwangsl\u00e4ufig von vielen Jounalisten verstanden werden. Falls ihr Gl\u00fcck habt und ein Gegenleserecht bekommt, dann lasst euch das auch schriftlich geben! Falls nicht, k\u00f6nnt ihr euch durchaus nochmal \u00fcberlegen, ob ihr den Reporter vielleicht doch lieber nicht dahaben wollt. Wenn der Artikel erstmal da ist, und er schlecht geworden ist, dann habt ihr nat\u00fcrlich das Recht auf Gegendarstellung. Das nutzt aber im Zweifelsfall nix &#8230; es mu\u00df erstmal durchgesetzt werden, und bis dahin ist die Katze eh in den Brunnen gefallen. Lasst euch das Gegenleserecht\/sehrecht auch nicht aufgrund von Terminnot nehmen. Derjenige m\u00f6chte was von euch!<\/li>\n\n\n\n<li>Man sollte auch pr\u00fcfen, ob der Reporter wirklich f\u00fcr den Sender arbeitet oder ein Freier Reporter ist, der das ganze wild in der Gegend verkauft. Ausserdem sollte man sich schriftlich geben lassen, dass die nachtr\u00e4gliche Verwendung der Bilder ausgeschlossen ist (falls ihr das m\u00f6chtet).<\/li>\n\n\n\n<li>In der Regel ist es so, das echte Journalisten sehr gerne auch auf &#8222;fachkundige Hilfe&#8220; zur\u00fcckgreifen. Wenn ihr dem Journalisten klarmacht, da\u00df euch das auch Zeit kostet, das ihr deswegen auch was davon haben wollt &#8211; und zwar keines falls schlechte Presse -, dann kommt ihr vielleicht weiter. Auch sollte man sich davon \u00fcberzeugen, das der Reporter, bzw. das Team das die Aufnahmen macht, wirklich vom Sender \/ der Zeitung BEAUFTRAGT ist, die Reportage zu machen. Ist die Crew eine sogenannte Freie Crew, die die Aufnahmen auf eigene Rechnung macht um sie dann verschiedenen Sendern \/ Zeitungen anzubieten, dann haben die nachfolgenden Redaktionen, die die Reportage schlie\u00dflich gekauft haben, das Recht die gekauften Berichte zu k\u00fcrzen und umzustellen was den Sinn nat\u00fcrlich sehr ver\u00e4ndern kann und man selbst hat dann keine M\u00f6glichkeit mehr (ausser Gericht und einstweilige Verf\u00fcgung) die Ausstrahlung \/ den Druck zu verhindern. Es ist speziell dabein ratsam, sich VORHER dar\u00fcber zu versichern, wer da kommen will. Wenn tats\u00e4chlich urpl\u00f6tzlich ein Fernsehteam ohne vorherige Absprache auftaucht, solltet ihr vor Zeugen ablehnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Weitere rechtliche Mittel au\u00dfer der Gegendarstellung sind nat\u00fcrlich m\u00f6glich (z.B. bei Verleumdungen), aber nur schwer einsetzbar. Boulevardbl\u00e4tter haben mindestens teilweise einen eigenen Etat f\u00fcr Ausgaben an Juristen, die solche Klagen vor Gericht zerfetzen.<\/li>\n\n\n\n<li>La\u00dft Euch die Genehmigung erteilen, den Artikel auch auf eurer Website abzulegen. Dann habt ihr auch was davon. Und teilt das bitte info@mittellande.org mit, damit wir einen Link f\u00fcr das Pressearchiv legen k\u00f6nnen. \ud83d\ude42<\/li>\n\n\n\n<li>Man kann Sendern\/Reportern die Drehgenehmigung, bzw die Berichterstattung mit Hinweis auf die private Natur der Veranstaltung zu untersagen.Im Regelfall ist man auf seiner Lokation durch Miete der Hausherr, man ist also in juristischen Lage, den Zutritt und somit auch Fotos zu untersagen. Nur darf man sich dann \u00fcber schlechte Presse nicht wundern.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn man so verr\u00fcckt ist und vielleicht Eigenwerbung nach oder vor einem Con machen will, gibt es immer noch die M\u00f6glichkeit, durch &#8222;Pressemittleilungen&#8220; Bl\u00e4tter das drucken zu lassen, was man selber geschrieben hat oder sogar sich von &#8222;Offenen Kan\u00e4len&#8220; Videokameras zu besorgen und einen eigenen Bericht davon zu drehen. Sp\u00e4testens dann hat man auch e\u00ednen guten Draht zur beteiligten Presse, die sind n\u00e4mlich meistens dankbar f\u00fcr Arbeitserleichterung.<\/li>\n\n\n\n<li>Falls ihr dem Reporter nicht traut, solltet ihr beim Interview einfach ein Tonbandger\u00e4t mitlaufen lassen. Seri\u00f6se Reporter werden da sicher nichts gegen haben &#8230;<\/li>\n\n\n\n<li>Verzichtet auf Aussagen wie &#8222;Nat\u00fcrlich sind wir alle verr\u00fcckt.&#8220; Die sind vielleicht im Zusammenhang lustig, als Zitat aber meistens daneben. Bei allem lockeren Plauderton sollte man w\u00e4hrend des Interviews eines nicht vergessen: es wird nicht der ganze Kontext gesendet\/aufgeschrieben &#8230; Denkt auch daran, was der Reporter wei\u00df: er kennt nicht den LARP-Hintergrund, er ist meist ein absoluter Newbie, der durch Gamespeech (Intime, Outtime, Pompfen, etc.) erstmal kr\u00e4ftig verwirrt werden kann. Und verwirrte Zuh\u00f6rer f\u00fchren h\u00e4ufig zu Mi\u00dfverst\u00e4ndnissen.<\/li>\n\n\n\n<li>Was jemand nicht wei\u00df, macht ihn nicht hei\u00df: wenn ihr nicht wollt, dass &#8222;Carsten Thurau (29), Informatiker bei der Bahn&#8220; im Artikel erscheint, dann sagt dem Reporter das gar nicht erst.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein beliebtes Fragethema ist auch: was darf der Veranstalter? Jeder Veranstalter darf ohne Nachfrage bei den Spielern entscheiden, ob er Presse auf dem CON zul\u00e4sst. Meistens w\u00e4re es auch schwer, die Teilnehmer vorher dar\u00fcber zu informieren. Aber: ob ein Teilnehmer ein Interview gibt, und ob ein Teilnehmer Fotos gestattet, ist noch immer Sache des Teilnehmers (mit Ausnahme: Wenn der Teilnehmer nicht individuell erkennbar ist, also z.B. Massenfotos der Spielermenge). Auch in diesem Fall ist jedoch sinnvoll, da\u00df Veranstalter zu Beginn des CONs darauf hinweist, da\u00df Fotos gemacht werden, und da\u00df einzelne Spieler auch dem Veranstalter sagen k\u00f6nnen, da\u00df sie auf kein Foto &#8211; auch kein Massenfoto &#8211; dulden.<\/li>\n\n\n\n<li>Noch etwas, wenn ein schlechter Artikel erschienen ist: ruft einfach mal den Vorgesetzten des Reporters an, und zwar nicht nur einer, sondern gleich mehrere Anrufer. Schreibt einen &#8211; gut lesbaren und fundierten &#8211; Leserbrief. Auch Reporter m\u00f6gen \u00c4rger nicht.<\/li>\n\n\n\n<li>Versucht bei Aussagen nicht nur daran zu denken, was ihr meint, sondern auch, wie es r\u00fcberkommen kann. Beispiel: &#8222;Handelt es sich dabei auch um Realit\u00e4tsflucht?&#8220; Da kann man mit ja antworten (denn man entschl\u00fcpft vielleicht nach eigenen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ein Wochenende der Realit\u00e4t). Aber: Welcher geneigte Leser denkt beim Wort Realit\u00e4tsflucht an etwas Positives? Ein kleiner Tipp f\u00fcr den Umgang mit Reportern (von Robert\/Llewellian aus dem LARPInfoForum):<br>Seit ihr alles Satanisten? So nicht: Nein, wir halten keine Dunklen Messen ab. So schon: Also zu der Frage ob wir alles Satanisten sind, m\u00f6chte ich ihnen sagen das das Ausspielen von phantastischen Gottheiten \u00fcberhaupt nichts mit der Realit\u00e4t oder dem Ausleben realer Gottesdienste in irgendeiner Form zu tun hat. Alles nur Theater. Wenn da jemand versucht zu schneiden, h\u00f6rt sich das an wie ein Rapvideo&#8230; man bemerkt die Pausen und Tonh\u00f6henschwankungen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Tippsammlung enth\u00e4lt Tips von Klaus Postma, Andreas Gertz, Klaus Kann und Carsten Thurau. Erg\u00e4nzungen sind jeder Zeit erw\u00fcnscht und erhofft( lppct@larp-planung.de). Der Grund f\u00fcr die Tippsammlung ist relativ simpel: es sind schon h\u00e4ufiger LARPer im Umgang mit der Presse auf die Schnauze gefallen. 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